SPD Neureut

 

Nachrichten des SPD-Ortsvereins Neureut


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Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neureut

Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neureut

Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neureut statt. Nach Genehmigung der reichhaltigen Tagesordnung übergab die Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser Bürgermeister Dr. Martin Lenz das Wort, um über „Jung und Alt in Neureut“ zu referieren:

Wie vielfach publiziert, ist Deutschland eine alternde Gesellschaft und muss sich den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen und den sozialen Wandel gestalten. Karlsruhe hingegen, als eine der wenigen wachsenden Städte, wird auf absehbare Zeit nicht älter werden und eigene Antworten auf den Wandel finden müssen. Dies trifft in besonderem Maße auch auf Neureut zu, was ebenfalls zu sozialen Herausforderungen führt. Derzeit werden 180 Kinder in 8 Klassen an der Waldschule unterrichtet. Im Schuljahr 2013/14 werden aber bis zu 12 Klassen notwendig sein. Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige Erweiterung der Schule geplant. Der zugehörige Schülerhort soll ebenfalls 6-gruppig neu entstehen, wobei eine Übergangszeit für den Schülerhort mit Containern abgedeckt werden kann. Neben dem Bedarf an Kitaplätzen stellt der Bedarf an Hort- und Ganztagsschulplätzen für Karlsruhe eine der wichtigsten Herausforderungen dar.

Bei der Süd- und Nordschule wird, wie auch vom Ortschaftsrat gefordert, in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen die Weiterentwicklung zu einer gebundenen Ganztagesschule angestrebt. Eine Versorgung mit Mittagessen kann bereits im kommenden Schuljahr für das Gymnasium Neureut sicher gestellt werden. Auch über eine Einbindung der Realschule in dieses Angebot wird bereits nachgedacht.

Vom Fraktionsvorsitzenden Klaus Bluck auf das Adolf-Ehrmann-Bad angesprochen, erklärte Marin Lenz, dass das gesamtstädtische Bäderkonzept abgearbeitet wird und Lösungen für das Bad 2016 auf der Agenda stehen. In diesem Zusammenhang stehen dann auch Überlegungen an, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller ist. Im Übrigen stellte er klar, dass von ihm keine Schließungsdebatten geführt wird.
Im Seniorenbereich, so Dr. Martin Lenz, ist Neureut mittlerweile gut aufgestellt. Neben Angeboten von der Hardtstiftung, dem Seniorenstüble, den Angeboten der Kirchen und der Gruppe In Schwung sind breitgefächerte niedrigschwellige Angebote für Seniorinnen und Senioren in Neureut vorhanden. Darüber hinaus rundet das neue Seniorenzentrum in Kirchfeld- Nord die Neureuter Hilfsinstrumente von ambulanten, teilstationären und stationären Diensten ab.

Harald Denecken JHV 2012

Der frühere 1. Bürgermeister Harald Denecken lobte in der Aussprache den Umgang von Martin Lenz mit dem immensen Veränderungsdruck im Schulbereich, der durchaus mit den zurückliegenden Herausforderungen bei der Suche nach Kitaplätzen vergleichbar ist. Neben dem zukünftigen Ausbildungs- und Zuschussbedarf für Kitas wurde auch das Thema Energiekosten für Sportvereine angeregt diskutiert. Die Ortsvereinsvorsitzende Irene Moser und viele andere Teilnehmer bedankten sich bei Martin Lenz für seine interne Kandidatur zum OB- Kandidaten. Stadtrat Jürgen Marin brachte dies folgendermaßen auf den Punkt:“Wir hatten die Wahl zwischen zwei hervorragenden Kandidaten, die CDU hatte lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera“. Insofern sind Dr. Martin Lenz und Dr. Frank Mentrup beide gestärkt aus den Wahlen hervorgegangen.

 

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Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat heute seine Ausbildungsbilanz für 2018 vorgestellt. Die Bilanz wirft Licht und Schatten. Sie macht deutlich, dass die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBIG) überfällig ist. Die bisher bekannten Vorschläge der Bundesbildungsministerin greifen noch in jeder Hinsicht viel zu kurz. Wir wollen mit der Modernisierung das weltweit anerkannte, kooperative Zusammenspiel von Sozialpartnern, Staat

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