Machbarkeitsstudie für eine Ersatzbrücke beantragt

Veröffentlicht am 15.11.2014 in Kommunalpolitik

In einem gemeinsamen Antrag fordern die Gemeinderatsfraktionen von SPD, GRÜNEN, KULT sowie die zwei Gemeinderatsmitglieder der LINKEN jetzt eine Machbarkeitsstudie der baden-württembergischen Landesregierung für das Projekt Ersatzbrücke über den Rhein.
Die neue Brücke bringt entscheidende Vorteile:

  • Die regelmäßigen Staus wegen Renovierungen an der bestehenden alten Brücke werden entfallen. Dank zweier sich selbst tragender Brückenhälften wird es rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr eine leistungsfähige Rheinquerung geben. Denn bei Verkehrsunfällen, ja selbst bei einer Schiffshavarie wird immer eine Brückenhälfte zur Verfügung stehen.
  • Auch müssten bei einem Bau am bisherigen Standort keine Gebäude auf rheinland-pfälzischer Seite abgerissen werden. Die Brücke solle mit drei Fahrstreifen in jede Richtung, je einer Standspur und jeweils zwei Fahrradstreifen leistungsfähiger als die bisherige Brücke sein.
  • Mit einer leistungsfähigen Brücke am bisherigen Standort erledigt sich das langwierige Verfahren und der kostspielige Bau einer zweiten, nördlichen Brücke samt deren Anschlussstraßen
  • Die Ersatzbrücke sichert eine leistungsfähige Rheinquerung und vermeidet die negativen ökologischen Folgen der vom Bund derzeit angestrebten Neutrassierung.
  • Außerdem trägt das Projekt Forderungen der lokalen Wirtschaft Rechnung, denn es sorgt für eine sichere und ständig verfügbare Rheinquerung.

 
Am 18. November 2014 wird der Gemeinderat über den Antrag einer Machbarkeitsstudie für eine Ersatzbrücke über den Rhein abstimmen.


Irene Moser, Vorsitzende SPD-Ortsverein Neureut

 

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