SPD Neureut

 

Thema Neubau Hallenbad im Neureuter Ortschaftsrat

Veröffentlicht in Allgemein

In der Ortschaftsratssitzung am 15. Februar stand unter anderen Themen der geplante Neubau des Neureuter Hallenbades auf der Tagesordnung. Eingeladen waren der Schwimmclub Neureut, die DLRG Ortsgruppe Neureut und der Freundeskreis Hallenbad Neureut e.V., die über die aktuelle Nutzung des Bades und ihre Wünsche bezüglich eines neuen Bades berichten sollten. Die Ausführungen ergänze der Leiter der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel.

Ein neues Hallenbad ist seit mindestens zehn Jahren ein immer wiederkehrendes Thema in der Einwohnerschaft und den verschiedenen Gremien. Damit die mögliche Umsetzung an Fahrt gewinnt, hat der Ortschaftsrat als gemeinsames Projekt aller Fraktionen, nämlich CDU, Grüne, SPD und FDP, einen Prüfauftrag in der Sitzung an die Stadt eingebracht.

Hier der Inhalt verkürzt dargestellt:

Der Festplatz wird in der bisherigen Form dauerhaft nicht mehr benötigt und könnte an eine andere geeignete Stelle verlegt werden, so dass der Festplatz für den Bau des Hallenbades zur Verfügung stehen würde. Um den städtischen Haushalt nicht zu belasten, schlagen die Fraktionen vor, vorzugsweise die Volkswohnung als ausführenden Bauträger zu benennen, die im Gegenzug Flächen im Zentrum III zur Bebauung bekäme. In einer Sitzung des Ortschaftsrates soll das Ergebnis der Prüfung ausführlich dargestellt werden. Dieser Prüfauftrag wurde von allen anwesenden Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten einstimmig beschlossen.

Frau van Herk vom Schwimmclub Neureut und Herr Ludwig von der DLRG untermauerten den Prüfauftrag mit eindrucksvollen Zahlen. Frau van Herk betonte, dass Schwimmen ein Kulturgut sei, 140-160 Mitglieder wöchentlich zum Schwmmen kommen.

Anfängerschwimmkurse werden angeboten, die so gut gebucht sind, dass es eine lange Warteliste gibt und der Schwimmclub mehr Schwimmzeiten benötigt. Auch Herr Ludwig von der DLRG berichtet von Kinderschwimmkursen für die ausgefallenen Schwimmstunden besonders im Schulunterricht während der letzten beiden Corona-Jahre. Hauptsächlich widmet sich die DLRG der Ausbldung von Schwimmern und Rettungsschwimmern, auch hier bestehen lange Wartelisten. Herr Vollmer vom Freundeskreis Hallenbad betont, dass Schwimmen eine Kulturtechnik sei, die für alle Menschen erlernbar sein muss.

Der Freundeskreis ist, soweit möglich mit den Einschränkungen, sehr aktiv z.B. mit Sommerfesten, Aquafitnesskursen, Kauf und Bereitstellung von Liegen im Bad und vielem mehr.

Der Amtsleiter der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel, berichtet, dass „alles getan wird, um das Adolf-Ehrmann-Bad fit zu halten“. Er betont, wenn er den Auftrag erhalte, ein neues Bad zu planen, dann realisiere er es. Fünf bis sechs Bahnen, einen Hubboden, ausreichend Umkleiden, Barrierefreiheit, einen Schulungs-und Seminarraum, diese Ausstattung müsste das Bad mindestens haben, um den heutigen Anforderungen an ein modernes Bad gerecht zu werden. Diese Punkte wurden auch vom Schwimmclub, DLRG und Freundeskreis hervorgehoben.

Leider erteilte Oliver Sternagel dem Wunsch der DLRG nach Sprungbrettern mit 1m und 3m eine Absage. Möglicherweise ist diese Anforderung noch Verhandlungssache, da die DLRG diese zur Ausbildung der Rettungsschwimmer zwingend benötigt.

Ihre Stadt-und Ortschaftsrätin Irene Moser

 

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