13.08.2018 in Allgemein

Scoping-Termin zur B36 Umgehung Knielingen

 

In einem Scoping-Termin, den die planende Behörde durchführt, werden die Untersuchungsräume und der Untersuchungsumfang für ein Projekt besprochen und festgelegt. Da die Nordumgehung von Knielingen im Bereich der Welschneureuter Straße die B36 treffen soll, galt es schon im Vorfeld Neureuter Interessen zu formulieren. Und das sind neben den naturschutzrechtlichen und verkehrlichen Untersuchungen auch die Prüfungen der Auswirkungen zusätzlicher Verkehrsströme auf Neureut.


In die Verhandlungen konnte über den BUND, der als Träger öffentlicher Belange gehört wird, eingebracht werden, dass z.B. der Untersuchungsraum nicht nur an die Sichtbarkeit der Straßen angepasst wird, sondern an den Bereich, der durch Motoren- und Fahrzeuglärm beeinträchtigt wird. Und das sind bei den geplanten bis zu 3-stöckigen Brückenbauwerken wesentlich größere Flächen.
Auch wurde der Vorbehalt, dass eine einfache Weiterführung des Verkehrs Richtung Karlsruhe durch die Welschneureuter Straße entstehen könnte, eingebracht. Das gilt es verkehrsplanerisch zu verhindern. Und dazu gibt es auch den Neureuter Vorschlag der Verkehrsverknüpfung.


Zudem wird eine separate Untersuchung gefordert, die die Auswirkungen auf die Verkehrsströme, die durch Fahren nach Navigations-Instrumenten hervorgerufen werden, darstellt. So ist es die Sorge, dass durch eine nur unwesentlich verkürzte Fahrzeit über die neue Trasse bei Karlsruhe, zusätzlicher Schwerverkehr hierher geleitet wird und z.B. damit die Rheinbrücke bei Germersheim entlastet wird. Und zusätzlichen Verkehr wollen wir in Karlsruhe gerade nicht.

Unsere Neureuter Sorgen wurden von Hartmut Weinrebe vom BUND im Termin vertreten und wie in den BNN zu lesen war, auch von der Behörde gehört und protokolliert. Die Neureuter SPD wird weiter die Planung intensiv verfolgen und über den Fortgang berichten.

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