SPD Neureut

 

SPD Neujahrsempfang mit Kultusminister Andreas Stoch in der Badnerlandhalle

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Kultusminister Andreas Stoch

Am 22. Januar 2015 luden der SPD-Kreisvorsitzende Parsa Marvi und die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Neureut Irene Moser zum Neujahrsempfang in die Badnerlandhalle.


Charmant und humorvoll führte Harald Denecken durch das Programm und stellte zunächst den bereits beachtlichen musikalischen Werdegang der erst sechzehnjährigen Johanna Gläsel aus Kirchfeld vor, die seit zwei Jahren Vorschülerin an der Musikhochschule Karlsruhe im Fach Violine ist. Johanna Gläsel spielte klangvoll und technisch sehr versiert eine Caprice von Paganini, eine virtuose Herausforderung für jeden Solisten.
Kreis- und Fraktionsvorsitzender Parsa Marvi begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich besonders über den Besuch des Gastredners, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg Andreas Stoch MdL.


Auf die erst 40-jährige Zugehörigkeit Neureuts zu Karlsruhe verwies Ortsvereinsvorsitzende, Stadt- und Ortschaftsrätin Irene Moser in ihrer Begrüßung und skizzierte die Attraktivität und Vielfalt Neureuts im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich dank zahlreicher Vereine, des guten Kita- und Schulangebotes und der aktiven sozialen und kirchlichen Einrichtungen.
Zur Freude der Gastgeber und Gäste trat dann die Leichtathletikgruppe der Hardtwaldschule auf und zeigte unter anderem Flugrollen und eine sehr schöne Pyramide. Harald Denecken hatte diesen Programmpunkt ebenso angeregt wie den damit unmittelbar verbundenen Auftritt der Turnjugend des TuS Neureut als möglichen Beginn einer Inklusion.


Mit einer eindrucksvollen Choreographie stellte die Turnjugend des TuS Neureut ihr beachtliches akrobatisches und sportliches Können unter Beweis. Sie wird als einzige badische Gruppe im Juli 2015 an der Weltgymnastrada in Helsinki teilnehmen. Um die Teilnahmekosten von rund € 25.000.-- finanzieren zu können, sind noch zahlreiche weitere Auftritte, Sponsoren- und Spendengelder notwendig.

 

Sportlerinnen des TuS Neureut und Schülerinnen und Schüler der Hardtwaldschule
Kultusminister Andreas Stoch verstand es dank seiner Rhetorik, aber auch durch die Inhalte seiner Rede das Publikum zu fesseln: Nach Vorstellung der bildungspolitischen Schwerpunkte der laufenden Legislaturperiode lobte der Kultusminister Karlsruhe für die fast 50 prozentige Versorgungsquote von Kitaplätzen für unter Dreijährige. Auch beim Ganztagesschulausbau, der im Interesse der Bildungsgerechtigkeit ins Schulgesetz verankert wurde, liege Karlsruhe vorne und habe in Grötzigen die erste Gemeinschaftsschule des Landes eröffnet.
Ausgehend von wirtschaftlichen Erwägungen, wonach hervorragende Fachkräfte ausgebildet werden müssten und kein Schüler ohne Abschluss die Schule verlassen dürfe, biete die Gemeinschaftsschule eine gute individuelle Entwicklungsmöglichkeit für jeden einzelnen Schüler. Sie ermögliche- auch bei sinkenden Schülerzahlen- vor allem im ländlichen Bereich ein möglichst breites Schulangebot zu erhalten.
Eine Antwort auf die besonderen Herausforderungen an die Realschulen seit Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, seit dem Aussterben der Werkrealschulen sowie wegen der stärkeren Fluktuation in Richtung Realschule in Zeiten von G8 habe der kürzlich geschlossene Realschulfrieden mit einer Aufstockung von 1.000 Lehrerstellen gegeben.
Andreas Stoch möchte künftig den Fokus auf eine möglichst intensive Kleinkindförderung richten und stärkere Anreize für den Erzieherberuf schaffen.
In der anschließenden, vom Karlsruher Landtagsabgeordneten Johannes Stober moderierten lebhaften Diskussion, reichten die Beiträge von der Forderung nach einem auch international anerkannten Lehrerabschluss bis hin zu persönlichen Anliegen aus dem Schulalltag mit konkretem Hintergrund.

Gelegenheit zu Gesprächen in angenehmer Atmosphäre bot der anschließende Sektempfang.
Wir möchten uns sehr herzlich bei allen bedanken, die diesen gelungenen Abend mitgestaltet und bereichert haben.

 

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Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf zur Anpassung des Verfassungsschutzrechts ermöglicht dem Bundesamt für Verfassungsschutz, noch effektiver gegen Extremisten und Verfassungsfeinde in der analogen wie digitalen Welt vorgehen zu können. „Extremisten bedrohen unsere freie Gesellschaft. Daher benötigt unsere Demokratie einen Verfassungsschutz als Frühwarnsystem, der wirksam gegen alle Verfassungsfeinde – ob online oder offline – vorgeht.

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