Wiesenspaziergang durch die Neureuter Feldflur

Veröffentlicht am 04.06.2023 in Allgemein

Wiesenspaziergang durch die Neureuter Feldflur

Auf Einladung von Bürgermeisterin Bettina Lisbach führte Thomas Breunig, Leiter des Instituts für Botanik und Landschaftskunde kenntnisreich und anschaulich durch die Neureuter Feldflur einschließlich des flächenhaften Nauturdenkmals der Neureuter Toskana. Sie liegt westlich des Grünen Weges, ein parkähnliches Kleinod versteckt hinter den Gehölzen östlich der Alten Bahnlinie. Die Vegetation auf den Mager- und Sandrasen erfordert genaues Hinsehen. Aktuell schimmern die Wiesen der Toskana von den Blüten des kleinen Sauerampfers rot. Zarte, unscheinbar blühende, Hitze und Trockenheit resistente Pflanzen wie der Frühlingsschmielenhafer oder das kahle Ferkelkraut stehen als gefährdete Arten auf der Roten Liste und kommen hier teilweise üppig vor. Der ehemals intensiv gepflegte Obstgarten mitten im Gebiet entwickelt sich inzwischen selbständig weiter und durch den noch vorhandenen Stickstoff breitet sich hier der Ginster besonders stark aus. Mit einem passenden Konzept will das Gartenbauamt gegensteuern, um den Magerrasen wieder zu fördern, nicht heimische Arten zurückzudrängen und so das Gebiet auch als Ausgleichsfläche für die Baumaßnahmen im Zentrum III zur Verfügung zu stellen. Auf den Sandrasen mit freien Sandflächen im Bereich der Hunde- und der Drachenwiese verändert sich die Vegetation. Noch vor einigen Wochen tauchte der gewöhnliche Reiherschnabel die Wiesen in Pink und wird ergänzt unter anderem vom Mäusefederschwanzschwingl, vom Kleinen Filzkraut, vom Ackerehrenpreis, vom Frühen Schmielenhafer, vom Kleinen Sauerampfer, vom Kahlen Ferkelkraut und vom Sandwegerich.

 

Für diesen lehrreichen und unterhaltsamen Ausflug in die besondere Botanik der Neureuter Feldflur bedanken wir uns herzlich bei den Verantwortlichen.

 

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