SPD Neureut

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 17.12.2021

Mit großer Freude entnahm die SPD Neureut der Verwaltungsvorlage für den Gemeinderat am 7./8.12.21, dass die Reaktivierung der Gleisführung Neureut-Mühlburg angestrebt wird. In den Neureuter Nachrichten haben wir bereits mehrfach über das Thema berichtet, trotzdem möchten wir nochmals einen kurzen Überblick über die bisherigen Entwicklungen geben.

Vor nahezu zwei Jahren haben sich die Mitglieder der SPD-Ortschaftsratsfraktion Neureut und der SPD-Gemeinderatsfraktion, gemeinsam mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Johhanes Stober, der schon früh auf die diesbezüglichen Überlegungen des Landes aufmerksam machte, an der Haltestelle Welschneureuter Straße getroffen, um sich vor Ort ein Bild von der Gleisführung zu machen.

Durch Anträge der Ortschaftsratsfraktion und Gemeinderatsfraktion und Behandlung bei der AVG nahm das Ansinnen Aktivierung bestehender Strecken für Karlsruhe Fahrt auf. Nach einer Machbarkeitsstudie und  Potenzialuntersuchung stimmten das Land Baden-Württemberg und der Landkreis Karlsruhe zu, die Strecke Neureut-Mühlburg zu reaktivieren. Planung und Bau sollen im Auftrag der Stadt von der AVG übernommen werden. Für Neureut bedeutet dies eine Verkürzung der Fahrtdauer von 30 auf 15 Minuten an den Hauptbahnhof. Damit einher geht eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV, mit der neue Fahrgäste durch Umsteigen auf die Straßenbahn gewonnen werden könnten. Weniger Autos und damit weniger Verkehr und Abgase in der Stadt wären die positive Folge. Das Land und der Landkreis sind zudem bestrebt, die Strecke zwischen Karlsruhe und Graben-Neudorf zu verbessern. Hierzu gibt es Überlegungen, die Strecke zwischen Hochstetten und Graben-Neudorf in teilweise neuer Lage zu reaktivieren. Für die erforderlichen Untersuchungen, Grundlagenermittlung und Vorplanung möchte der Landkreis die AVG beauftragen. Nach Aussage der AVG möchte diese das Karlsruher Modell des Nahverkehrs bis nach Graben-Neudorf erweitern, so dass die Reaktivierung der Strecke Neureut-Mühlburg Teil eines Gesamtkonzepts wäre.

Der Gemeinderat beschloss nahezu einstimmig die mögliche Kostenübernahme der jährlich anfallenden Betriebskosten in Höhe von circa einer Million Euro ab dem Jahr 2026.

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